Besuch bei der Free Library in Philadelphia

Die Free Library ist mit über 50 Zweigstellen eines der größten Bibliothekssysteme in den USA und unvergleichlich größer als Systeme hierzulande. Ich hatte mich dort als Mitglied der Kommission für Kinder- und Jugendbibliotheken eingeladen, in der Hoffnung etwas über das Angebot für Jugendliche zu erfahren. Es war ein Treffer ins Schwarze. Stoff genug für einen längeren Artikel. Was sehr deutlich wurde, ist eine konsequente Gemeinwesenorientierung, insbesondere der Zweigstellen, die sozial höchst unterschiedliche Stadtteile zu versorgen haben.

Am meisten beindruckt hat mich das LEAP-Projekt, eine Hausaufgabenbetreuung, die in der Stadt 177 000 Kinder und noch einmal 80000 Teens erreicht. Etwa 150 Schüler aus High-Schools sind als (bezahlte) Assistenten beteiligt – manchmal das einzige Familieneinkommen! – , die wiederum von College-Studenten betreut werden. Natürlich ist auch dieses Programm von Mittelkürzungen bedroht.

Nächste Woche werde ich noch eine Zweigstelle und eine Veranstaltung des Jugendbereiches besuchen. Hier noch ein Bild meiner Gastgeber, über den Dächern von Philadelphia:

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Von links nach rechts: Christine Caputo (Zentrale), ich, Andrea Zimmerman (Zentrale), Aurora Sanchez (Programmarbeit für Teens) und Christina Patton (Zweigstelle Widener)

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