Archiv für den Monat Mai 2010

Neues für unterwegs (oder auf dem Sofa)

Neue Hörbücher im Frühjahr 2010
Teil I










Hörgenuss pur. Viel Spaß.


Was Kinder brauchen…

Letzte Woche hielt der Hirnforscher Gerald Hüther auf dem 15.Deutschen Präventionstag im ICC in Berlin den Eröffnungsvortrag. Ein lebendiger Überblick über den Stand der Hirnforschung mit den offensichtlichen Konsequenzen für die pädagogische Arbeit. Stichworte: Lernen durch Begeisterung, „Shared attention“ und -ausdrücklich erwähnt- das gemeinsame Anschauen von Büchern.

Hier zum Ansehen:

http://www.praeventionstag.de/Dokumentation.cms/878

Die Stadtbücherei als medienpädagogischer Akteur

Wir laden nicht nur Referenten ein, sondern sind auch selbst aktiv. Wir verfügen über reichlich Erfahrung mit dem Internet. Seit 1997 bieten wir einen öffentlichen Zugang an, heute betreiben wir z.B. auch das WLAN des Gymnasiums, mit dem wir das Gebäude teilen und dessen Schulbibliothek wir sind. Die öffentliche Wahrnehmung ist, dass wir über eine hohe Kompetenz auf diesem Gebiet verfügen. So wurden wir – nicht zum ersten Mal – eingeladen, vor Sek1-Schülern des Gymnasiums über die „Gefahren des Internet“ zu referieren. Gestern waren es zwei 9.Klassen und deren Eltern im Rahmen eines Elternabends, insgesamt ca 100 Zuhörer.
Unser Ansatz ist inzwischen minimalistisch. Wir geben einfache Tipps und vermeiden Horrorbilder wie „Generation Porno“. Alarmismus verkauft sich zwar gut, ist aber ein schlechter Ratgeber. Die Realität ist nicht schwarz/weiss, obwohl uns die Aktivitäten solcher „Datenkraken“ wie Facebook als sehr bedenklich erscheinen. Wer heute eine Telefonnummer sucht, bekommt oft auch das Facebook-Profil des Gesuchten geboten. „Selber Schuld“ möchte man meinen, musst halt das entsprechende Häckchen auf der entsprechenden Einstellungsseite entfernen… Wir stehen aber den landläufigen Konzepten der Medienkompetenz sehr skeptisch gegenüber. Der „Rüstungswettlauf“ zwischen Medienindustrie, die ständig neue (Datensicherheits-) Risiken schafft und den Verbrauchern, die sich dagegen absichern wollen, ist von letzteren nicht zu gewinnen. Es ist sicher verdienstvoll, wenn Initiativen wie „klicksafe.de“ einen 30-seitigen Leitfaden zu Facebook herausgibt, aber im Ernst, wer soll, will, kann das alles lesen?

Hier unsere Präsentation.