Archiv für den Monat April 2011

Neue Hörbücher für unsere „Nicht“leser

aber natürlich auch für unsere Leser

  

  

   

   

Endlich mal wieder: Lesetipps!

Ob für Erwachsene, „Twenty-Somethings“ oder Jugendliche…

Geschichten und Romane zum Thema Freundschaft, besonders die zwischen Außenseitern, bevölkern im Augenblick den Buchmarkt!

„Tschick“ von  Wolfgang Herrndorf  war nicht nur für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011 nominiert, sondern steht jetzt auch auf der Nominierungsliste für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011.

Maik, schwer verliebt und aus „gutem Hause“ stehen langweilige Sommerferien bevor. Seine Mutter wird die Wochen in einer Entzugsklinik verbringen und sein Vater flüchtet mit seiner Sekretärin zu einer Dienstreise. Wie gut, dass Maik vor den Ferien einen neuen Klassenkameraden bekommt: Tschick! Tschick ist mit seinem Bruder aus Russland geflohen, schlecht in der Schule und Profi im Autos knacken. In einem geklauten Auto machen sich die ungleichen Freunde dann auch auf den Weg zu Tschicks Verwandten in die Walachei. Das sie nie dort ankommen werden, brauche ich wohl nicht zu erwähnen, was unterwegs allerdings auf sie wartet, sollten Sie unbedingt selbst lesen!

Robert Williams ist im früheren Leben Buchhändler gewesen und hat mit „Luke und Jon“ einen wunderbaren, kurzen Roman über die Freundschaft zweier Jungen geschaffen, die beide am Rand der Gesellschaft stehen.

Durch einen Autounfall hat Luke seine Mutter verloren und seinen Vater gleich mit, denn seit dem Ableben seiner Frau trinkt und schweigt er, kümmert sich nicht um seinen Sohn und verschließt sich in seiner Holzwerkstatt. Ein Umzug in das beschauliche Duerdale soll neue Strukturen in das Leben von Vater und Sohn bringen. Durch einen Zufall lernen die beiden den Außenseiter Jon kennen, bekommen einen Einblick in sein schweres Leben und lösen ihre Zweierverbindung, um ihn aufzunehmen.

„Luke und Jon“ – ein wunderbares, kleines Buch über Trauer, Zweisamkeit und den Beginn einer leisen Freundschaft.

Was in der Kindheit als tiefe Freundschaft und kleine Schwärmerei begann, entwickelt sich in „Der Sommer, als ich schön wurde“ zu einer unerfüllten, aber romantischen Liebesgeschichte.

Belly, die Protagonistin des Jugendbuches wartet nur auf den Sommer, denn wie jedes Jahr fährt sie mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder ins Sommerhaus einer lang befreundeten Familie. Seitdem Belly sich erinnern kann ist sie in Conrad, den Sohn der Familie verliebt. Nachdem er sie jahrelang als kleine Schwester angesehen hat, bemerkt auch er ihre Veränderungen zur selbstbewussten jungen Frau. Aber kann er über seinen Schatten springen, in welchem Verhältnis steht Belly zu Conrads jüngerem Bruder und warum zieht sie mit Cam um die Häuser? Dieses wunderbar leise und langsame Jugendbuch verkürzt die Wartezeit auf den Sommer.

Praktikum in der Stadtbücherei

FabianHallo, mein Name ist Fabian Wandrey und ich komme von der Realschule am Luisenhof.

Am 28.03.2011 begann mein Praktikum in der Bücherei. Natürlich war ich zu Praktikumsbeginn etwas aufgeregt. Aber durch die freundliche und umsichtige Art der Mitarbeiter wurde sie mir sehr schnell genommen. So konnte ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz gut einarbeiten. Zu Beginn meines Praktikums durfte ich zurückgegebene Bücher aus der Kinder- und Jugendecke sowie der Erwachsenenbücherei nach dem Alphabet einsortieren. Auch zurückgegebene Spiele durfte ich auf ihre Vollständigkeit überprüfen. Ich habe, zunächst an älteren Büchern, gelernt, sie zu folieren, das heißt, sie in Klebefolie einzubinden. Später durfte ich das auch mit neuen Büchern machen. Später hatte ich die Gelegenheit, am Kundenthresen die ausgeliehenen und wiedergebrachten Bücher entgegenzunehmen bzw. auszuhändigen. Nach kleinen Unsicherheiten, die aber dank des freundlichen Personals schnell geklärt werden konnten, klappte es auch ganz gut.

Alles in Allem hat mir mein Praktikum in der Stadtbücherei sehr gut gefallen. Wer Freude an Büchern hat, dem kann ich ein solches Praktikum nur empfehlen!