JULIUS schreibt I!

Verrat an der Chefin

„Guten Morgen“, grüßte die Hauptkommissarin Miss Blond.

Ihre Kolleginnen Dörthe, Isabella und Niki nickten zur Begrüßung. Da ging auch schon das Telefon.

Kommissarin Dörthe berichtete: „ Ein neuer Mordfall in der Nordenhamer Bücherei.“

Die Kommissare fuhren zusammen in die Bücherei.

Als sie dort eintrafen, war bereits die Spurensicherung da. „Hallo Tim. Gibt es schon etwas zu berichten?“, fragte die Hauptkommissarin den Spurensicherer. „Allerdings“, antwortete er, „Die Tote wurde von dem Hausmeister gefunden. Sie ist die Chefin der Hannelore Hosenfabrik. Die Todesursache ist eindeutig. Sie hat mehrere Frakturen an den Oberarmen und einige Kratzer. Außerdem eine große Stichwunde am Bauch. Wahrscheinlich hat sie versucht sich zu wehren, der Täter ist wütend geworden, hat sie zusammengeschlagen und dann erst erstochen.“

„Okay. Das sind eine Menge Infos. Wann wurde sie denn vermutlich umgebracht?“

„So gegen 4.00 Uhr morgens.“„Also vor sechs Stunden. Isabella…Komm mal bitte.“

„Was denn?“, fragte Isabella im Gehen. „Fahre doch zurück zum Kommissariat und recherchiere etwas über die Verstorbene Ulrike Schmidt.

Ich fahre in der Zeit mit Niki und Dörthe in die Fabrik“, entschied Miss Blond. „Tim…Halte uns auf dem Laufenden“, verabschiedete sie sich.

Die Kommissare machten sich auf den Weg.

Isabella bekam heraus, dass die Tote nur noch eine Verwandte hatte. Dies war ihre Schwester und sie hatte nichts vom Erbe abbekommen.

Die Tote hatte alleine die Firma, die Wohnung und das Geld geerbt.

Alyn Schmidt hatte nichts abbekommen. Isabella fand, dass dies ein großes Motiv war.

Sie rief bei der Hauptkommissarin an und übermittelte ihr die neusten Erkenntnisse. Miss Blond hatte hingegen nichts Aufsehen erregendes herausgefunden. So fuhr sie zurück zum Kommissariat und schickte Dörthe und Niki zu Alyn Schmidt. Alyn öffnete die Tür und schaute erstaunt auf die Dienstmarken. „Sind Sie Alyn Schmidt?“, fragte Dörthe. „Ja.“

„Es tut mir sehr leid, aber wir müssen ihnen etwas Trauriges mitteilen. Ihre Schwester wurde heute morgen tot aufgefunden.“ Die Frau stand geschockt in dem Wohnungseingang.

„ Nein. Das kann nicht sein. Das darf nicht sein.“, stotterte Alyn, „Ich hatte doch vor mich zu entschuldigen für das, was ich ihr Vorgestern gesagt habe.“ Die Kommissare wechselten kurze Blicke. „Wir bitten Sie mit uns zu kommen.“ „Wieso?“ „Weil wir Sie verhören müssen, da sie ein großes Motiv haben.“ „Sie wollen doch wohl jetzt nicht mir die Schuld geben.“ „Nein. Es ist nur unser Job, allen Sachen auf den Grund zu gehen.“ Nach kurzem zögern folgte die Schwester der Ermordeten den Ermittlern.

Als sie auf dem Präsidium ankamen hatte Miss Blond neue Informationen von der Spurensicherung bekommen. Sie teilte ihren Kolleginnen mit, dass es mindestens zwei Täter gewesen sein mussten, da zwei verschiedene Fußabdrücke gefunden wurden. Dazu kam, dass die Täter wahrscheinlich Handschuhe trugen, da keine Fingerabdrücke zu finden waren. Dann wurde der Verhör gestartet. „In diesen Raum“, wies Kommissarin Niki Alyn an.

„So. Nun erzählen sie doch mal, wie das Verhältnis zwischen Ihnen und Ihrer Schwester war und wie sie darauf reagierten, dass sie nichts von dem Erbe abbekamen.“ „Ich war natürlich wütend, hatte sie aber trotzdem lieb. Manchmal hatten wir Auseinandersetzungen. Ich denke, dass kommt bei allen Geschwistern vor.“

„Worum handelte es sich bei den Auseinandersetzungen?“ „Ums Erbe. Ich meine, ich habe nichts abbekommen, obwohl ich immer zu meinen Eltern stand.“ „Haben Sie deshalb ihre Schwester umgebracht, da sie dann die Führung der Firma übernommen hätten?“

„Nein!!! Ich bringe doch nicht wegen so etwas meine Schwester um.“ „Wissen sie denn, ob ihre Schwester sonst irgendwelche Feinde hatte?“ „Nicht das ich wüsste…Moment mal. Da war mal ein Zwischenfall in der Firma. Zwei junge Frauen haben einen Müllcontainer angesteckt. Sie arbeiten in Ulrikes Firma. Meine Schwester kürzte ihnen oft das Gehalt.“ „Können Sie mir die Namen nennen?“ „Nein, tut mir leid, aber in der Firma sind sie durch Anzeigen, Drogen und vielen anderen Sachen bekannt. Dort können Sie nachfragen.“               „Danke für Ihre Hilfe. Wenn Ihnen noch etwas einfällt, melden sie sich bei uns. Hier ist meine Karte.“

Die Frau wurde verabschiedet und die Suche nach den zwei Mädchen wurde gestartet. Durch ihre Übeltaten wurden sie schnell gefunden. Auch sie wurden verhört, jedoch kam dabei nicht viel heraus, da sie sich gegenseitig Alibis gaben. Allerdings waren ihre Motive die wiederholenden Gehaltkürzungen. Miss Blond ließ nicht locker und beobachtete die beiden jeden Tag undercover. Sie fand heraus, dass sie freiwillig in der Bücherei halfen. Außerdem verschwanden sie oft in einen Hinterraum. Eines Tages folgte die Hauptkommissarin den Verdächtigen. Sie sah nichts außer Regale. Auf einmal sprang die kleinere der jungen Frauen hinter einem Regal hervor und drückte Miss Blond von hinten ein Tuch auf den Mund. Ein beißender, süßlicher Geruch stieg ihr in die Nase. Mit jedem Schrei atmete sie mehr von dem Zeug ein. Mit letzter Kraft versuchte sie sich aus dem Griff zu befreien, dann wurde ihr Schwarz vor den Augen.

Als sie wieder zu sich kam, fand sie sich gefesselt in einem kleinen, fensterlosen Raum wieder. Sie hatte panische Angst. Ihre Blicke wanderten zu einem Buch, das offen auf einem Regal lag.

Am meisten aber schockierte sie das Messer, das daneben lag und an dem getrocknetes Blut war. Währenddessen suchten ihre Kollegen schon nach ihr. Denn sie wurde schon seit fast zw
ei Tagen vermisst. Allerdings kamen sie nicht auf die richtige Spur.

Plötzlich klöterte es und die Tür öffnete sich. Die zwei Kriminellen kamen in den Raum.

„Ah. Du bist endlich aufgewacht. Es dauert sowieso nicht mehr lange bis wir dich töten. Der einzige Grund, dass du noch lebst, ist dass wir von dir wissen wollen, was ihr über uns erfahren habt und was ihr alles über uns veröffentlicht habt“, drohte die Größere der Beiden.

Miss Blond wimmerte, doch sie hatte ein Stück Tuch im Mund.

„Wir werden jetzt gehen. Mach ja keine Dummheiten. Ach, tut mir leid, du bist ja gefesselt“, spottete die andere.

Sie gingen wieder und ließen das Licht an. Die Hauptkommissarin schlief bald ein. Als sie wieder erwachte, war sie immer noch allein.

Ihre Kollegen hatten bei der Suche mittlerweile die Bücherei erreicht.

Sie suchten jeden Winkel ab, als Isabella die Tür bemerkte. Sie ging dort hin und sah, dass Licht drunter durch schimmerte.

„Sagen Sie mal, was ist denn in diesem Raum?“, fragte sie die diensthabende Medienfachangestellte. „In dem Raum gehen nur zwei unserer Helfer, da sie für die Krimibücher zuständig sind.“

Dörthe brach die Tür auf und fand ihre Kollegin gefesselt und geknebelt auf einen Stuhl. Sie machte ihr die Fesseln ab und wollte gerade mit ihr raus gehen, als die zwei Mörderinnen auftauchten.

„Los! Haltet sie auf! Sie haben Frau Schmidt ermordet!“, schrie Miss Blond. Die zwei jungen Frauen rannten los. Alle anderen bis auf Isabella rannten hinterher. „Swetlana, Neko, seid ihr wirklich Mörderinnen?“, fragte die geschockte Angestellte. Doch die waren längst weggerannt. Dörthe schmiss sich auf die kleinere Swetlana und die größere Neko wurde von Miss Blond aufgehalten.

Kommissarin Isabella hatte Verstärkung alarmiert.

Swetlana und Neko wurden abgeführt. Vor dem Gericht gestanden sie alles.

„Ähmm… Weil wir uns ständig mit der Alten stritten und sie uns echt auf die Nerven ging.

Sie hat uns das Leben schwer gemacht, indem sie uns ständig die Gehälter kürzte“, erzählte Swetlana.

„Bereut ihr eure Tat gar nicht?“, fragte der Richter.

Swetlana wollte etwas sagen, aber Neko sagte jetzt das erste Mal seid der Festnahme etwas.

„Ich bereue es… kein bisschen. Es war ein echt tolles Gefühl jemanden zu töten. Ich würde es jederzeit wieder tun!!!“

Alle waren sprachlos.

Nach der Verhandlung wurde Neko für verrückt erklärt und in die Psychatrie geschickt. Swetlana wurde für lebenslänglich als schuldig erklärt.

Sie kam ins Gefängnis.

Alyn Schmidt wurde Leiterin der Firma und die Kommissare waren bereit für neue Fälle.

Von: Jacquline, Jessica, Magenta, Nikita, Sabrina und Vivian

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