Archiv für den Monat Mai 2013

Ein Abend über eBooks & Onleihe…

Heute! Hier schon mal die Präsentation, wir sind gespannt auf die Resonanz!

 

Oder hier: http://goo.gl/oWjos

Hörspiele & Hörbücher…

haben wir jede Menge im Bestand und sie werden shr gut entliehen. Nun gibt es eine andere Quelle für Hörvergnügen, die jedem bekannt, von jedem genutzt – und außerdem über Gebühren bezahlt wird: das Radio. Wir verfügen in Deutschland über einen exzellenten öffentlich-rechtlichen Rundfunk,  was man nicht hoch genug schätzen kann. Hinzu kommt die föderale Struktur, die nicht nur einen nationalen Sender (DLF/DRADIO), sondern auch neun Landesrundfunkanstalten mit jeweils mehreren Programmen umfasst.

Die Mediennutzung hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr geändert.  Es ist nicht mehr wie in den Fünfziger/Sechzigerjahren, als die ganze Familie abends um das Radio saß, um die neueste Folge von „Paul Temple“ nicht zu verpassen.

Gut, das ist noch länger her…

Nach der Statistik hörten immerhin noch im Jahr 2010 Personen ab 14 Jahren gut 3 Stunden Radio (187 min) pro Tag, aber deutlich übertroffen vom Fernsehen mit fast 4 Stunden (220 min).  Allerdings überwiegen eindeutig Sender, die in erster Linie ein gut durchhörbares Musik-, Service- und Informationsprogramm bieten. So erreicht NDR1 pro Tag immerhin über 3,4 Millionen Hörer, NDR Info noch eine gute halbe Million, aber NDR Kultur nur 330 000.  Längere Sendungen werden kaum gezielt gehört. Die meisten Programmzeitschriften drucken denn auch kein detailliertes Radioprogramm mehr ab. Der Abend gehört dem Fernseher und mit Kassettenrekordern nimmt heute wohl niemand mehr Sendungen auf.

Vielleicht führt ja das Internet zu einer neuen Hörkultur, denn es bietet den Sendern ausgezeichnete Möglichkeiten, sowohl der Verbreitung als auch der Information. Da sind einmal die Podcasts – herunterladbare und sogar abonnierbare mp3-Dateien – , das Streaming – sprich das Radiohören am PC bis hin zu speziellen Apps für das Smartphone. So ist jeder Landessender bundesweit hörbar.

Wie informiere ich mich über das Angebot? Man kann sich täglich über eine ARD-Seite  seine eigene Programmauswahl per Mail zuschicken lassen. Und ja – es gibt einen ARD-Radio Tatort!

Nun zu speziell zu den Hörspielen. Einen guten Überblick bietet die Seite „hoerspieltipps.net„. Üder die Bewertungen kann man sich im Fall streiten, doch sie sind ausgesprochen nützlich.

Und wie nun eine Sendung aufnehmen?

Hier möchte ich wiederum auf die ausgezeichnete – um nicht zu sagen geniale – Software „phonostar“ verweisen, den der Deutschlandfunk auch als „dradio Recorder“ anbietet. Wer ganze 19,90 € einmalig für die Vollversion investiert, kann mehrere Sendungen parallel aufnehmen, schneiden (in Zeitpakete/Tracks), sich Sendelisten anzeigen lassen etc. Für Krimis sieht das die nächsten Tage auf dem Desktop so aus

25.09.2010-20.26.1526.09.2010-11.33.2818.05.2013-18.43.13

und auf der Internetplattform so

ScreenClip

Ein Klick auf den roten Button und der Beitrag wird aufgenommen. Inzwischen kann man sogar über die Phonostar-Plattform in eine Radio Cloud (was extra kostet…) aufnehmen und später von jedem PC aus herunterladen. Sehr praktisch, wenn man unterwegs ist und der heimische Rechner nicht dauern laufen soll…

Ich bin begeistert!

Ein schönes Pfingstfest mit Radiogenuss wünscht

Ihr

Jochen Dudeck

Kamishibai & Schattentheater

Gestern fand bei uns dazu eine Fortbildung der Beratungsstelle Aurich statt. Danke an die gutgelaunten und kreativen TeilnehmerInnen! Hier die Präsentation und ein paar kurze Einblicke: