Archiv des Autors: jdudeck

Ein kurzer Blick auf unsere Julius-Club-Aktivitäten

Obwohl wir zur Zeit mehr in Facebook unterwegs sind, soll doch dieser Blog nicht ganz vernachlässigt werden. Gestern erarbeiteten wir ganz klassisch mit Fotoapparat und Präsentationssoftware eine kleine Fotogeschichte.

 

 

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Ein „Quantensprung“ in unserem Onlinekatalog…

Lang erwünscht…nun duch die Büchereizentrale Niedersachen, unserem Katalog-Host realisiert, die Anzeige von Buchcovern in unserem Onlinekatalog:

ScreenClip

Danke an das Team in Lüneburg!

Wir sind nun auch auf Facebook…

zu Gange. Hier postet vor allem das  „junge Volk“ der Bücherei:

https://www.facebook.com/StadtbuechereiNordenham

 

 

 

#juliusclub

Heute gibt es eine Einführung ins „Twittern“ für unsere Julius-Club-Teilnehmer/innen. Wir waren erstaunt über die große Resonanz. Die 15 Plätze waren sofort vergeben. Twitter ist ja nicht gerade die Kommunikationsplattform für Jugendliche…

Hier vorab schon mal die Präsentation, ein bisschen Theorie und deutliche Hinweise auf den Schutz der eigenen Daten können wir den Jugendlichen nicht ersparen. Sie sollen schon wissen, was sie tun.

Dann werden wir einen Twitter-Account einrichten: @juliusclub_nham. Und dann loszwitschern…

Um es gleich zu sagen, es hat allen Spaß gemacht, aber es war für mich nicht ganz einfach zu händeln…Jetzt weiß ich, wie die Twitter-App in allen möglichen Handy-Betriebssystemen aussieht 😉 oder Twitter im alten InternetExplorer… ;-(

Der 10. Mai

Freitag in einer Woche jährt sich zum 80. Mal die Bücherverbrennung in Berlin. Initiiert wurde sie übrigens von Studenten. Viele der Autoren, deren Werke damals verbrannt wurden, waren auch in der späteren Bundesrepublik vergessen. Viele gerieten als überzeugte Linke zwischen die Frontstellung des Kalten Krieges und wurden nur in der DDR publiziert, wie Arnold Zweig, Leonhard Frank oder Lion Feuchtwanger. Erst in den Siebzigerjahren grub der Stern-Journalist Jürgen Serke, der dieser Tage 75 Jahre alt wird,  die „Verbrannten Dichter“ wieder aus. Es gab aber auch „verbrannte Denker“.

An prominenter – dritter – Stelle gleich hinter Marx, Heinrich Mann und Kästner heißt es in den „Feuersprüchen“:

3. Rufer: Gegen Gesinnungslumperei und politischen Verrat, für Hingabe an Volk und Staat! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Friedrich Wilhelm Foerster.

Der Pädagoge Foerster ist heute völlig unbekannt, ebenso wie der Publizist Hellmut von Gerlach. Wie haben uns daher überlegt, im Rahmen unserer Reihe „1913“ zwei Veranstaltungen zu den vergessenen Denkern und leidenschaftlichen Demokraten zu machen. Wir konnten dafür den Bremer Verleger Helmut Donat gewinnen, der ein Großteil seiner verlegerischen Arbeit der Herausgabe der Werke dieser Autoren gewidmet hat.

Den Anfang macht allerdings um 22. Mai um 20 Uhr ein Abend zu Hans Paasche, ein ehemaliger Marineoffizier, der sich zum lautstarken Kritiker des deutschen Kolonialismus entwickelte, den er in Afrika selbst erlebt hatte. Er war eine schillernde Gestalt des späten Wilheminismus, früher Vorkämpfer für Tier- und Naturschutz, Verkünder einer „natürlichen Lebensweise“ und Idol der damaligen Jugendbewegung. Er wurde 1920 von Reichswehrsoldaten „auf der Flucht erschossen“, einer der vielen politischen Morde der Weimarer Republik, die nie geahndet wurden.  Wer sich einen Eindruck von seinem Denken verschaffen will, kann sich beim Bayerischen Rundfunk heute Abend über das Internet eine Lesung aus seinem Buch

anhören.

Die Veranstaltung zu Foerster und Gerlach findet am Mittwoch, den 5. Juni statt.

 

Ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr

wünscht Ihnen & Euch das Team der Stadtbücherei Nordenham! Ab heute haben wir wieder geöffnet und starten in ein für die Bibliothek aufregendes neues Jahr.
2011 wird das Kreismedienzentrum mit in unsere Räume kommen, wir werden dadurch keinen Platz verlieren, aber es sind einige Umbauten nötig. Wir werden bei dieser Gelegenheit unser Angebot für die Zielgruppen Lehrer und Schüler umorganisieren.

Also: wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Team der Bücherei

Das zweite Türchen ist offen…

Bei unserem diesjährigen Geschichten-Adventskalender – er wird an jedem langen Ausleihtag, Montag, Dienstag und Donnerstag geöffnet – haben wir heute das Bilderbuch „Die Nichte in der Fichte“ von Christiane Pieper vorgelesen.

„Da reitet meine Nichte
einfach auf die Fichte.“

Und wir haben Engel gebastelt…

Wer nicht lesen will, muss hören

das bekannte Sprichwort mal ein bisschen anders interpretiert

Humor, Thriller, Krimis, Abenteuer, XXL – alles dabei:



 

Spekulatius und Dominosteine…

werden Sie bei uns nicht im Regal finden!

Auf unseren Tischen liegen aber Bücher aus, mit denen
Sie die genannten Sachen selbst backen können.

Aber auch Bastelanleitungen von schönen Adventskalendern,
Fensterbildern und Weihnachtssternen können Sie bei
uns ausleihen.

z. B.

Die Adventszeit kommt ja auch wieder sooooooo
plötzlich.

                 

Forschertag 2010

Die Stadtbücherei koordiniert das Netzwerk „Nordenham & umzu“ der Bundesstiftung „Haus der kleinen Forscher„. Einmal im Jahr findet ein bundesweiter Forschertag zu einem speziellen Thema statt, diesmal war es „Energie“. Wie im letzten Jahr haben wir alle Schulanfänger des kommenden Jahres in die Stadthalle Friedeburg eingeladen. Gut 250 Fünfjährige hatten am letzten Donnerstag- und Freitagvormittag mächtig Spass mit einfachen Experimenten zu dem doch sehr abstrakten Thema. Sie erfuhren „hautnah“ die Kraft der Windenergie – mit Schutzbrillen!, bauten mit Hilfe der 3. & 4. Klassen der Grundschule Phiesewarden Stromkreise zusammen, informierten sich über die Urenergiequelle, unsere Sonne, bei den Sternfreunden und lernten am Stand der Kreisvolkshochschule elektrostatische Engerie kennen. Bei der EWE mussten sie mächtig strampeln, um eine Glühbirne zum Leuchten zu bringen und sahen zu, wie die Sonne, die in diesem Jahr reichlich schien, einfache vom Schulzentrum Luisenhof gebastelte Solarboote in Bewegung setzte. Neben den bewährten Netzwerk-Partnern, wie der Kreisvolkshochschule und den Nordenhamer Sternfreunden, bekamen wir diesmal auch Hilfe durch eine Klasse der Fachschule für Sozialpädagogik aus Elsfleth und Schülern vom Gymnasium und dem Luisenhof. Vielen Dank auch den Kollegen von Kronos Titan und unserem „Radiobastler“ Manfed Globisch.
Wir sind schon gespannt auf das Thema des nächsten Jahres!

Weitere Bilder zum Forschertag gibt es hier.